Haltung
Der Leonberger      wachsam  -  treu  -  kinderlieb

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Haltung des Hundes

Die Unterbringung des Hundes muss den Bedürfnissen (Bewegungs- und Beschäftigungsdrang) und den rassetypischen Eigenschaften des Hundes (Größe, Haarkleid, Jagdverhalten etc.) angepasst sein. Unabhängig von der Haltungsform muss genügend Auslauf, Kontakt zur Familie und zur Umwelt gewährleistet werden.

Ein Leonberger ist zur reinen Zwingerhaltung genausoweinig wie zur Haltung in einer kleinen Wohnung geeignet.
Der ideale Platz für einen Leonberger ist ein Haus mit eingezäuntem Grundstück / Garten, wo er seinen Bewegungs- und Erkundungsbedarf nachkommen kann und  Kontakt zu Menschen – Tieren – und Umwelt besteht. Tägliche Spaziergänge und artgerechte Erziehung sind ebenfalls unerlässlich.

 

Hundehaltung und Hunde-Erziehung bedeutet mehr als Füttern und Gassi-Gehen.

 

 

Korrektes Auftreten mit Hunden

 

Die heutige Gesellschaft ist durch eine zunehmende Hundefeindlichkeit geprägt. Es ist daher erforderlich, dass sich Hundehalter mit ihren Hunden in die Gesellschaft einfügen und rücksichtsvoll in der Öffentlichkeit auftreten, um diesem Klima entgegenzuwirken. Dazu zählt:

  • die Vermeidung bzw. Beseitigung von Verunreinigungen, die durch den Hund verursacht werden,
  • Anleinen des Hundes in der Öffentlichkeit, insbesondere in der Nähe von Spielplätzen und Parkanlagen,
  • Vermeidung von Ruhestörung durch den Hund.

Rücksicht gegenüber Passanten
Wenn dem Hundehalter und seinem Hund Personen (z. B. Jogger) entgegenkommen, ist besondere Rücksicht und Vorsicht notwendig. Der Hund ist ruhig an die Leine zu nehmen und weiterzuführen. Durch weglaufende Menschen oder Tiere wird Jagdverhalten angesprochen, der dann Ungehorsam des Hundes bewirken kann.

Begegnung mit anderen Hunden
Begegnen dem Hundehalter und seinem Hund Personen mit angeleintem Hund ist der eigene Hund ebenfalls anzuleinen. Der eigene Hund ist an dem entgegenkommenden Hund mit Abstand vorbeizuführen.

Mit dem Fahrrad unterwegs
Das Fahrradtraining beginnt man frühestens mit dem ausgewachsenen Hund, da das Knochengerüst des Hundes erst dann der anspruchsvollen Belastung gewachsen ist. Der Hund muss aus Sicherheitsgründen angeleint rechts neben dem Rad laufen, vom Verkehr abgewandt. Ein Leonberger ist für lange Radtouren nicht geeignet.

Der Hund im Auto
Dem Hund sollte ein fester Platz im Auto zugewiesen werden, dies ist vorzugsweise der Laderaum eines Kombis, der durch ein Gitter oder Netz abgeteilt wird. Ebenfalls geeignet ist der Fußraum hinter dem Fahrer- oder Beifahrersitz, da der Hund hier bei einer Vollbremsung keine Gefahr für die Insassen wird. Bei einem Auffahrunfall kann ein ungesicherter Hund, der sich frei im Auto bewegt, zu einem gefährlichen Geschoss verwandeln. Eine befestigte Transportbox ist nach wie vor der sicherste Aufenthaltsort für den Hund während der Autofahrt. Für den Transport auf dem Rücksitz gibt es spezielle Sicherheitsgurte für den Hund, so dass sich dieser nicht ungesichert im Auto bewegen kann. Beim Verlassen des Autos darf der Hund aus Sicherheitsgründen nicht selbständig aus dem Fahrzeug springen, sondern muss so lange sitzen bleiben, bis ihm das Aussteigen erlaubt wird.